Dein Presseausweis zieht ins Apple Wallet
Der Presseausweis liegt jetzt dort, wo sonst Konzerttickets und Kreditkarten wohnen: im Apple Wallet. Auf iOS 27 als vollflächiges Poster im Material deines Rangs — direkt aufs iPhone, per QR-Code vom Rechner oder am Mac heruntergeladen.

Kurz: Dein Presseausweis lässt sich ab sofort ins Apple Wallet legen — dorthin, wo sonst Konzerttickets und Kreditkarten liegen. Auf iOS 27 erscheint er als vollflächiges Poster im Material deines Rangs, auf älteren iPhones als klassische Ausweiskarte. Drei Wege führen hin: direkt am iPhone, per QR-Code vom Rechner — oder am Mac heruntergeladen. Berechtigen tut er weiterhin zu nichts.
Ein Ausweis, der nirgendwo gilt — jetzt immer griffbereit
Im Apple Wallet liegen die Karten, die man im entscheidenden Moment schnell braucht: das Ticket am Einlass, die Kreditkarte an der Kasse, die Bordkarte am Gate. Genau dorthin passt ein Presseausweis, der zu absolut nichts berechtigt, natürlich hervorragend.
Seit dem Relaunch trägt jede:r bei Paul Newsman einen eigenen Presseausweis — neun Ränge, drei Ligen, vom Karton bis zum Schwarzgold. Bisher lebte er im Browser und als Bild zum Herunterladen. Jetzt zieht er um: Zweimal tippen, und er liegt zwischen deinen echten Karten. Beim Vorzeigen im Freundeskreis macht das einen erstaunlichen Unterschied — ein Screenshot ist ein Screenshot, aber etwas, das aus der Wallet kommt, sieht für zwei Sekunden verdächtig offiziell aus.



Was iOS 27 daraus macht
Wallet-Pässe sahen jahrelang alle gleich aus: ein Kärtchen mit Logo oben, ein paar Feldern darunter, unten ein Strichcode. Hübsch ist anders, und unser Ausweis lebt nun einmal von Guilloche-Linien, Prüfstempel und dem Material seiner Stufe.
Mit iOS 27 hat Apple ein neues Pass-Format eingeführt: ein großflächiges Hochkant-Poster, bei dem das Artwork die ganze Fläche füllt. Genau das nutzen wir. Dein Ausweis wird dafür serverseitig frisch gerendert — dieselbe Engine, die auch die druckfähige Karte baut — und landet als vollflächiges Poster auf dem Gerät. Unten blendet Wallet zwei eigene Zeilen ein: deinen Namen und darunter deinen Spruch.
So sieht das auf allen Stufen aus — blätter ruhig durch:




bronze · Stufe 1 — blättern mit den Pfeilen
Wer noch auf iOS 26 oder älter unterwegs ist, geht nicht leer aus: In derselben Datei steckt zusätzlich die klassische Ausweisvariante mit Feldern für Nummer, Rang, Ressort und Redaktion. Ehrlich ist ehrlich — die sieht deutlich nüchterner aus. Ein Kärtchen mit Feldern eben, vom Material deiner Stufe bleibt kaum mehr als die Farbe. Für das Poster braucht es iOS 27.
So kommt er aufs iPhone
Du findest den Ausweis wie gewohnt in deinem Schreibtisch. Neben dem Download als Bild steht dort jetzt „Wallet". Der Rest hängt davon ab, wo du gerade sitzt:
- Am iPhone: antippen, kurz warten, während der Ausweis gerendert wird, fertig — Wallet öffnet sich mit dem Pass und fragt, ob du ihn hinzufügen willst. Der direkteste Weg.
- Am Rechner per QR-Code: Das Fenster zeigt dir einen QR-Code, den du mit der iPhone-Kamera scannst. Der Pass landet direkt auf dem Gerät, ohne dass du dich dort einloggen musst — das funktioniert an jedem Rechner und auch auf einem fremden iPhone.
- Am Mac herunterladen: Die
.pkpass-Datei lässt sich auch einfach speichern und doppelklicken. Ist dein Mac mit derselben Apple-ID angemeldet wie dein iPhone, wandert der Pass von dort aufs Telefon.
Übrigens: Im Fenster kannst du mit den Pfeilen durch deine freigeschalteten Stufen blättern. Wer will, holt sich also auch den alten Volontärs-Ausweis nochmal — und darf ihn behalten. Wir hindern niemanden daran, mehrere Ausgaben zu sammeln.
Die Rückseite ist das Kleingedruckte
Wie die Karte im Browser hat auch der Pass eine Rückseite — in Wallet unter „Details". Dort steht, was auf die Vorderseite nicht passt:
- der Aufklärungstext, der in aller Ruhe erklärt, dass hier alles erfunden ist
- dein Steckbrief: Name, Redaktion, Ressort, Rang, Ausweisnummer, Mitglied seit, gültig bis
- das Ausstellungsdatum auf die Minute genau
- eine Prüf-Nummer, weil so etwas auf keinem ordentlichen Ausweis fehlen darf
- und deine Leserschaft: wie oft deine Artikel bisher gelesen wurden
Der Pass ist eine Momentaufnahme
Ein Wallet-Pass zeigt, was beim Erstellen galt. Steigst du später eine Stufe auf, ändert sich der Pass in deiner Wallet nicht von selbst — dein Ausweis ist ein Schnappschuss, kein Live-Ticker.
Das ist kein Versehen: Der Aufstieg ist der Moment, in dem man sich gern etwas Neues abholt. Also holst du dir im Schreibtisch einfach einen frischen Pass, der kommt dann in Saphir oder Rubin dazu. Den alten darfst du behalten, siehe oben.
Und auf Android?
Ehrliche Antwort: Google Wallet kann das, was diesen Pass ausmacht, derzeit nicht. Dort sind Karten vorlagenbasiert aufgebaut — ein vollflächiges eigenes Artwork ist nicht vorgesehen, unser Ausweis käme als brave Kundenkarte an. Das ist es nicht wert.
Deshalb bleibt es auf Android beim Bild-Download, und der ist alles andere als ein Trostpreis: Du bekommst die Karte in Druckauflösung, also scharf genug für den Sperrbildschirm, den Familienchat oder tatsächlich den Drucker. Sollte Google nachziehen, ziehen wir mit.
Was er darf und was nicht
Nichts, natürlich. Der Ausweis ist frei erfunden, hat keine amtliche Bedeutung und verschafft dir nirgendwo Zutritt — auch nicht, seit er in derselben App liegt wie deine Kreditkarte.
Was er dafür richtig gut kann: Leute für zwei Sekunden ins Grübeln bringen. Freunden zeigen, Kolleginnen und Kollegen in der Kaffeeküche, der Schwiegermutter, wildfremden Menschen am Nebentisch. Du zückst das iPhone wie andere ihre Bahncard, und für einen Moment ist die Frage im Raum, ob du wirklich für das Kölner Abendblatt schreibst. Spätestens beim Spruch unten fliegt die Sache auf — und dann lacht man gemeinsam. Genau dafür ist er gemacht.
Deiner wartet im Schreibtisch
Rang ansehen, Steckbrief anpassen, Pass installieren — am iPhone direkt, am Rechner per QR-Code.
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