Schraube im Gefieder — Roboter-Verdacht in Gelsenkirchen
In einer Hinterhof-Werkstatt in Gelsenkirchen findet ein Fahrradmechaniker eine Taube mit einer Schraube im Rücken. Die Stadt spricht von normaler Beringung. Experten werden überhört. Mehr Sichtungen, immer dienstags.
In einer Hinterhof-Werkstatt in Gelsenkirchen entdeckt ein Fahrradmechaniker eine Taube mit einer eingebetteten Schraube im Rücken — und sofort kursiert der Verdacht: Sind die Stadttauben hier überhaupt noch Tiere? Der Fund löste Panik, Spott und wilde Spekulationen aus, weil die Schraube technisch so präzise wirkte, dass sie eher in eine Maschine als in ein Federkleid passt.
Das Bauteil: eine Linsenkopfschraube, 24 mm lang, Gewindedurchmesser 5 mm (M5), Kopfdurchmesser 8 mm, Kreuzschlitz PH1. Material: Stahl, galvanisch verzinkt. Auf dem Schaft ist eine feine Gravur zu erkennen: G-13A, plus ein gestanzter Ring am Gewindeende, 2,2 mm breit. Die Schraube sitzt mittig, etwa 12 Millimeter unter der Hautoberfläche entlang der Wirbelsäule der Taube. Kein Federkleber, kein Kitt — stattdessen akkurat eingepresst, fast wie